Speiseröhrenkrebs

Bösartige Erkrankungen der Speiseröhre werden leider häufig erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Auf Grund dessen kommt nur ein kleinerer Teil der Patienten für eine operative Therapie infrage. Allerdings gelingt es, durch eine Kombination mit einer Radio-Chemo-Therapie (multimodale Therapie) die Tumore so zu verkleinern, dass sie anschließend doch noch einer operativen Therapie zugeführt werden können.
Die operative Behandlung erfordert eine besondere Expertise.








 

Chefarzt Prof. Dr. med. Karsten Ridwelski ist seit 2007 wiederholt in der FOCUS-Ärzteliste geführt als Experte für Tumoren des Verdauungstrakts.



Bei Speiseröhrenkrebs im unteren Abschnitt wird dieser Teil der Speiseröhre entfernt und über einen kombinierten Eingriff im Bauch- und Brustkorbbereich eine neue Verbindung zwischen der Restspeiseröhre und dem Magen geschaffen. Bei ausgedehnten Tumoren muss eine Entfernung der gesamten Speiseröhre erfolgen. Als Organersatz werden der oder der Dickdarm verwendet, welche hinter dem Brustbein bis zum Hals hochgezogen werden können. Hier kann dann die neue Verbindung mit der kurzen Restspeiseröhre vorgenommen werden.