Bariatrische Chirurgie

Die bariatrische und metabolische Chirurgie  also chirurgische Verfahren zur Unterstützung der Reduktion des Körpergewicht und zur Behandlung der Zuckerkrankheit werden im Klinikum Magdeburg seit 5 Jahren regelmäßig durchgeführt .

Nach unserem Motto 'Qualität statt Masse' bieten wir Ihnen in unserer wöchentlichen Sprechstunde eine eingehende persönliche Beratung, ergänzende Diagnostik und umfassende Information zu den von uns angebotenen operativen Verfahren.
 

 

Bariatrische Eingriffe senken nicht nur das Körpergewicht, sondern wirken sich auch positiv auf die Stoffwechsellage aus:  Sie können sogar einen Typ-2-Diabetes zur Remission bringen.

Foto: imago/Science Photo Library


 

typische Operationstechniken

Beim Schlauchmagen wird der größte Teil des Magens entfernt. Es bleibt ein Restmagen mit einem Volumen von etwa 80 bis 120 ml. Dieser Restmagen hat die Form eines Schlauches und die Größe einer Banane. Mit der Entfernung von Magengewebe wird nicht nur eine Restriktion erreicht, sondern auch eine Modifikation der Hunger und Sättigung steuernden Hormone. Auch neuronale Steuerungselemente scheinen aktiviert zu werden, die einen direkten Einfluss auf zentrale Stoffwechselzentren haben.

 

Beim Magenbypass wird zunächst ein kleiner Vormagen (Magenpouch) gelegt, der vollständig vom Restmagen getrennt wird. Anschließend wird der Dünndarm im oberen Teil durchtrennt, die untere Dünndarmschlinge nach oben gezogen und an den Vormagen angeschlossen. In diesem ursprünglich viel weiter dickdarmwärts gelegenen Dünndarmteil gelangt nun Speisebrei aus dem Vormagen – der ursprünglich für die Aufnahme von Nahrungsbrei aus dem Magen zuständige Dünndarmteil wird quasi umgangen. Damit entfällt auch die in diesem Dünndarmteil normalerweise stattfindende Nährstoffresorption über die Darmwand. Die Gallenflüssigkeit und Verdauungssäfte aus der Bauchspeicheldrüse werden ebenfalls umgeleitet. Sie treffen erst spät im Dünndarm auf den Nahrungsbrei, was dazu führt, dass die Fettverdauung erheblich verringert ist. Der Magenbypass wirkt also restriktiv und malabsorptiv. Daneben sind aber auch hormonelle und neuronale Veränderungen ausschlaggebend für eine nachhaltige Gewichtsreduktion.

 
 
 

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