Überregionales Traumazentrum

Als lokale Besonderheit und deutschlandweit bisher einzigartig haben die Unfallchirurgen des Klinikums Magdeburg und des Universitätsklinikums Magdeburg gemeinsam ein überregionales Traumazentrum (ÜTZ) etabliert, in dem Schwerstverletzte mit außergewöhnlich komplexen oder seltenen Verletzungen versorgt werden können.

Die Chancen, schwerste Unfälle zu überleben, sollen in Deutschland für alle Menschen möglichst gleich sein. Deshalb werden flächendeckende Traumanetzwerke entwickelt, in denen lokale und regionale mit überregionalen Traumazentren kooperieren.

Im Traumanetzwerk Sachsen-Anhalt Nord haben sich neun Krankenhäuser zusammengeschlossen, um eine optimale Versorgung Schwerstverletzter zu gewährleisten.

Der Notarzt entscheidet vor Ort, ob der Patient in ein Lokales, Regionales oder Überregionales Traumazentrum verbracht wird. Dazu wurden klare Indikatoren anhand der Verletzungsmuster den leitenden Notärzten und Rettungsleitstellen bekannt gegeben.