Erkrankungen der weiblichen Genitalorgane
Hierunter fallen gut und bösartige Tumoren der Gebärmutter, des Gebärmutterhalses
und des Beckenbodens, der Eierstöcke, der Scheide und des Scheideneinganges.
Wir verfügen über langjährige Erfahrung bei der operativen
Behandlung bösartiger Erkrankungen. Bei fortgeschritteneren Stadien von
Tumorerkrankungen, möglichen organüberschreitendem Wachstum mit Einbeziehung
von Nachbarorganen (Harnblase, Darm) sowie einer möglichen Metastasierung
(z.B. Leber, Lunge), arbeiten wir eng mit anderen operativen Fachdisziplinen
wie Chirurgie und Urologie zusammen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit
sowie das Vorhandensein einer großen Intensivtherapiestation ist auch
die Rezidivchirurgie einschließlich der Exenterationschirurgie am Hause
etabliert worden. Für Patientinnen besteht die Möglichkeit des Einholens
einer zweiten Meinung zur Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumore
und Rezidiverkrankungen. Bei Möglichkeit erfolgen Tumoroperationen auch
im Rahmen der minimal-invasiven Chirurgie ("Knopflochchirurgie").
Wir bieten
unseren Patienten die Entnahme
des Sentinellymphknotens (Wächterlymphknoten) an.
Ansprechpartner:
Station A 5.3
Ltd. Oberärztin Dr. med. Ines Wallstabe-Rosam
Oberärztin Dr. med. Marion Schwarz
Telefon: 0391 / 791-3610/-3615
Erkrankungen der weiblichen Brust
Seit 2010 ist unsere Klinik ein nach DIN ISO zertifiziertes Brustzentrum (OnkoZert).
Wir sind für eine umfassende, interdisziplinäre Diagnostik mit Radiologie,
Pathologie, Strahlenklinik und Onkologie sowie die Therapie der Mammakarzinome
zuständig.
Im Rahmen der präoperativen Diagnostik mit den Möglichkeiten von
Sonographie, Mammographie und MRT in der Abteilung für Röntgendiagnostik
des Hauses sind Stanzbiopsien, präoperative Markierungen und genaue Größenbestimmung
von Tumoren bzw. Verlaufskontrollen in kürzester Zeit möglich. Durch
die zusätzliche MRT-Untersuchung können selbst kleinste Zweittumoren
mit großer Sicherheit bereits vor der Operation ausgeschlossen werden.
Beim Mammakarzinom ist das Ziel, mindestens 60 % brusterhaltend mit einer
notwendigen Nachbestrahlung zu operieren. Bei einer Abnahme der Brust bieten
wir der Patientin eine sofortige oder spätere Rekonstruktion der Brust
an.
Wir bevorzugen die Brustrekonstruktion mit einem Latissimus Dorsi-Lappen (körpereigenes
Muskelhautfettgewebe) ggf. in Kombination mit einer Endoprothese (Silikon-Implantat)
oder einem freien Transplantat von der Bauchdecke (DIEP-Lappen).
Nach der Operation erfolgt eine interdisziplinäre Tumorkonferenz. Dabei
werden Chemotherapie und/oder Strahlentherapie festgelegt.
Alle in der Klinik operierten Patientinnen werden in der Mammasprechstunde
weiterbetreut.
Aufgrund der Spezialisierung der Klinik werden auch Brusttumoren bei Männern
operiert. Hier erfolgt die Unterbringung der Patienten auf einer chirurgischen
Männerstation.
In der Abteilung für Senologie führen wir seit vielen Jahren kosmetische
Operationen der Brust wie Brustvergrößerung, Brustverkleinerung und
den Brustwiederaufbau nach einer Krebsoperation durch.
Ansprechpartner:
Oberärztin Dr. med. Bärbel Morenz
Ltd. Oberärztin Dr. med. Ines Wallstabe-Rosam
Assistenzärztin Dr. med. Margarita Rinnert
Brustschwester (Breast Care Nurse): Rita Demmel
Brustschwester (Breast Care Nurse): Odette Lackner
Telefon: 0391 / 791-3610 und 3619; 3236
Erkrankungen des Beckenbodens (Harninkontinenz)
Das Problem der Stressharninkontinenz (Belastungsinkontinenz) stellt sich
durch die besonderen anatomischen Gegebenheiten und reproduktiven Vorgänge bei
der Frau häufiger als beim Mann. Hormondefizite, vor allem in der Postmenopause,
durch Gewebetonusverlust können zur Harninkontinenz beitragen. Die Harninkontinenz
ist häufig mit einer Senkung (Deszensus) der Beckenorgane verbunden.
Bei operativen Eingriffen kommen, abhängig vom Befund unterschiedliche
Verfahren zum Einsatz. Hierbei hat sich auch der Einsatz modernster Schlingentechnik
(„Bändchen“) bewährt und ist als Standard-Operation in
der Klinik etabliert.
Ansprechpartner:
Station A 5.3
Ltd. Oberärztin Dr. med. Ines Wallstabe-Rosam
Oberärztin Dr. med. Marion Schwarz
Telefon: 0391 / 791-3610
Allgemeine Gynäkologie
Wir führen alle üblichen Standardoperationen durch. Hierzu gehören
neben vaginalen und abdominalen Eingriffen bei gutartigen Veränderungen
der Genitalorgane (Uterus myomatosus, Adnextumoren) auch kleinere operative
Eingriffe (Abrasio, Abortkürettage, Schwangerschaftsabbrüche nach
Beratungsregelung, Konisation), die in der Regel im Rahmen eines ambulanten
oder kurzstationären Aufenthaltes durchgeführt werden. In der Klinik
werden alle in der Frauenheilkunde möglichen Laparoskopien (Minimal-invasive
Chirurgie) durchgeführt.
Bei Problemen steht Ihnen in unserem Hause eine Psychologin zur Seite. Bei
der Organisation von Rehabilitationsmaßnahmen oder einer häuslichen
Pflege ist der Sozialdienst unseres Hauses behilflich.
Ansprechpartner:
Station Gynäkologie
Ltd. Oberärztin Dr. med. Ines Wallstabe-Rosam
Oberärztin Dr. med. Marion Schwarz
Telefon: 0391 / 791-3610 oder 3630
Neonatologie: Intensivstation für Früh- und Neugeborene
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen kranke Neugeborene und Frühgeborene,
denen wir gemeinsam mit ihren Eltern helfen wollen, diese schwere Zeit zu bewältigen.
In der Abteilung für Neonatologie legen wir großen Wert auf eine
umfassende und frühe Einbeziehung der Eltern in die Pflege ihrer kranken
oder frühgeborenen Kinder. Unser Ziel ist die Stärkung und Unterstützung
der Eltern-Kind-Bindung sowie die Schaffung der Möglichkeit für die
Eltern, ihre Kinder so selbständig wie jeweils durchführbar zu betreuen
und zu pflegen.
Wir bieten
- qualifizierte Betreuung und Behandlung von schwerkranken Neugeborenen und Frühgeborenen, auch bei extremer Unreife
- kurze Wege: Kreißsaal und die Wochenbettstation liegen über der Intensivüberwachungsstation für Neugeborene und Frühgeborene
- umfassende Elternbetreuung: Kontaktaufnahme, wenn möglich, bereits vor der Geburt, frühe Einbeziehung in die Pflege, großzügige Besuchsregelung
- nach der Entlassung Aufrechterhaltung des Kontakts, Nachbetreuung für Risikokinder sowie verschiedenen Spezialsprechstunden.
- Stillberatung durch speziell ausgebildete Still- und Laktationsberaterinnen
- "Känguru-Pflege", schon bei sehr kleinen Frühgeborenen
- das „Mütter-Zimmer“ für die Nähe zum Kind rund um die Uhr, speziell auch als Vorbereitung auf die Entlassung des Nachwuchses nach längerem Aufenthalt auf der Intensivstation
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