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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Unsere Klinik umfasst derzeit 95 Planbetten, 35 Tagesklinikplätze und eine Psychiatrische Institutsambulanz.
 

Offene-komplextherapeutische Station (19 Betten):

Hier werden vorwiegend psychisch Kranke mit depressiven Erkrankungen und Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis behandelt.
 

Akutstation (20 Betten):

Es handelt sich um eine akutpsychiatrische Station mit einem breiten Diagnosespektrum, die fakultativ offen geführt wird.
 

Gerontopsychiatrische Station (20 Betten):

In der Gerontopsychiatrie werden Patienten im höheren Lebensalter behandelt. Dabei ist das Lebensalter von 60plus nur eine ungefähre Richtmarke. Unsere Patienten sind Menschen, die bereits in jüngeren Jahren psychisch erkrankt waren, oder deren psychische Erkrankung aus dem Alterungsprozess resultieren.
 

Psychotherapiestation (19 Betten):

Auf der offen geführte Psychotherapiestation werden die Patienten mit Angst- und Panikstörung, depressiver Störung, Zwangsstörung, Posttraumatischer Belastungs- und Anpassungs-störung, Persönlichkeitsstörungen und körperlich funktionellen Störungen vorwiegend verhaltens-therapeutisch, aber auch tiefenpsychologisch orientiert behandelt. Es besteht außerdem die Möglichkeit für ein Rooming-In mit einer speziellen Mutter-Kind-Therapie. In der Mutter-Kind-Einheit können psychisch kranke Mütter mit ihrem Säugling oder Kleinkind (0-3 Jahre) und einer Begleitperson aufgenommen werden.
 

Suchttherapeutische Station (17 Betten):

Unser Angebot zur qualifizierten Entgiftung richtet sich an Menschen mit Problemen im Umgang mit Medikamenten und Alkohol. Die qualifizierte Entgiftung von Alkohol erfordert in der Regel eine stationäre Behandlung von 14-21 Tagen. Auf der offen geführten Station werden die Patienten von Suchttherapeutinnen/en, Ergotherapeutinnen/en; Physio- und Sporttherapeutinnen sowie Krankenschwestern und -pflegern betreut. In Einzel- und Gruppentherapien ermutigen wir unsere Patienten, ihre Lebenssituation wieder realistischer einzuschätzen, eigene Zukunftsperspektiven und konkrete Zielvorstellungen zu entwickeln. Wir unterstützen sie bei den ersten Schritten in ein Leben ohne Sucht, nennen konkrete Anlaufstellen für weitere Hilfen und bannen den Weg in eine ambulante oder stationäre Entwöhnungstherapie. Für Patienten mit psychiatrischen Begleiterkrankungen bieten wir in unserer Institutsambulanz (PIA-Sucht) eine Nachbetreuung an.
 

Tagesklinik mit 20 Behandlungsplätzen

Schwerpunkt unserer Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist die Wiedereingliederung von psychisch Kranken in den beruflichen und privaten Alltag.
Die Patienten kommen aus dem vollstationären Bereich der Klinik oder auf Zuweisung niedergelassener Ärzte nach einem ambulantem Vorgespräch zur tagesklinischen Behandlung.
Die Patienten sind wochentags von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr in der Tagesklinik behandelt, leben und schlafen aber in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung.

Nach der Entlassung führen wir eine nachstationäre Bertreuung durch. Wir kooperieren mit den ambulanten sozialen Einrichtungen der Region und vermitteln ambulante Nachbehandlungen oder die Patienten gehen in die hauseigene Psychiatrische Institutsambulanz.
 

Standort: Gebäude C, Ebene 2,3 und 4

Gerontopsychiatrische Tagesklinik mit 15 Behandlungsplätzen

Ältere Menschen mit einer psychischen Erkrankung können erstmals in Magdeburg auch tagesklinisch behandelt werden. Die gerontopsychiatrische Tagesklinik ist eine teilstationäre, gemischtgeschlechtliche Station. Die Klinik ohne Krankenhausbetten ist für ältere Menschen ab ca. 65 Jahren mit psychiatrischen Erkrankungen wie Demenzerkrankung, Depression, organische Psychosen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, affektive und schizophrene Störung sowie Angst-, Zwangs- und somatoforme Störungen im Alter vorgesehen. Die Patienten sollen in der Lage sein, ihre Versorgung weitgehend selbst bzw. mit Unterstützung ihrer Angehörigen bewältigen zu können, um abends und am Wochenende auch nachmittags alleine zu Recht zu kommen. Patienten mit schwerer Abhängigkeitserkrankung, akuter Suizidalität, hochgradiger Erregtheit, fremdaggressiven Verhalten und fortgeschrittener Demenz können tagesklinisch nicht behandelt werden. Die Behandlung erfolgt durch ein störungsspezifisch orientiertes multiprofessionelles Behandlungsteam aus Oberarzt, Assistenzärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten, Bewegungstherapeuten und Pflegekräften. Sie findet in Einzel- und Gruppenangeboten, die speziell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt sind, statt.

Standort: Bruno-Taut-Ring 156/157