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Kliniken und Institute > Röntgendiagnostik > Hinweise für den Patienten
 

MRT - Magnetresonanztomografie oder Kernspintomografie:
Die Magnetresonanztomografie ist das derzeit teuerste diagnostische Verfahren. Zur Untersuchung wird der Patient in eine Röhre geschoben. Dort erzeugen starke Magnetfelder Resonanzen in den Körperatomkernen des Patienten. Die Atome senden daraufhin Signale aus, die letztendlich digital zu Bildern verarbeitet werden. Auf diese Weise werden Schnittbilder des menschlichen (oder tierischen) Körpers erzeugt, die oft eine hervorragende Beurteilung der Organe und vieler Organveränderungen erlauben. Die MRT ist kein Röntgenverfahren.

Vorsicht Metalle:
Alle magnetisierbaren metallischen Gegenstände am Patienten wie Schmuck, herausnehmbare Zahnprothesen, Uhren, Tascheninhalte müssen vor der Untersuchung entfernt werden. Auch metallische Fremdkörper im Leib des Patienten können die Messung empfindlich stören, zum Teil sogar unmöglich machen.
Bitte überprüfen Sie sich selbst auf folgende Liste:

  • künstliche Herzklappe
  • Herzschrittmacher
  • Gefäßprothesen, Gefäßclips
  • künstliches Gelenk
  • Nägel oder Platten nach Knochenbrüchen
  • Granatsplitter
  • Spirale zur Empfängnisverhütung

Trifft einer der aufgezählten Fälle auf Sie zu, informieren Sie uns bitte vor der Untersuchung. Patienten mit Herzschrittmacher dürfen überhaupt nicht an diesem Gerät untersucht werden. Ein vollständiges Entkleiden des Patienten zur Untersuchung ist nicht notwendig.

Messzeit:
Meist werden mehrere Messungen einer Körperregion gemacht, wobei die Einzelmessung in der Regel zwischen fünf und zwölf Minuten dauert. Für die anschließende Diagnose ist es sehr wichtig, dass Sie sich während der lauten Klopfgeräusche absolut nicht bewegen. Die Klopfgeräusche sind technisch bedingt und lassen sich nicht vermeiden. Lassen Sie sich dadurch nicht beunruhigen.

Kontrastmittel:
Für ein Großteil der Untersuchungen ist eine zusätzliche Kontrastmittelgabe über eine Armvene erforderlich. Diese MRT-Kontrastmittel sind sehr gut verträglich. Sie enthalten im Gegensatz zu Röntgenkontrastmitteln kein Jod, so dass Allergien kaum eine Rolle spielen.

DSA - Digitale Subtraktionsangiografie:
Bei einer DSA werden die Blutgefäße mittels Kontrastmittel sichtbar gemacht, um die Gefäße überlagerungsfrei abbilden zu können. Das Kontrastmittel wird über eine Vene am Arm oder über die Leistenarterie mit einem Katheter eingebracht. Diese Untersuchungsmethode kommt zum Einsatz, wenn Verdacht auf eine krankhafte Gefäßveränderung besteht oder der Chirurg eine Darstellung der Blutgefäße in der zu operierenden Körperregion wünscht.

PTA - Perkutane (durch die Haut) transluminale (durch das Gefäßinnere) Angioplastie
(Gefäßrekonstruktion):
Mit der Angioplastie werden gleichzeitig therapeutische Ziele verfolgt. Wurden an erreichbaren Blutgefäßen Gefäßverengungen (Stenosen) oder kurze Gefäßverschlüsse nachgewiesen, so kann über einen in der Leistenarterie eingeführten dünnen Katheter das Blutgefäß von innen aufgeweitet werden. Zur Unterstützung wird ggf. zusätzlich ein kleines Metallröhrchen eingelegt, welches das Gefäß offen hält. Diese Methode kann eine gute Alternative zur Gefäßoperation sein.