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Gute 300 Jahre im Dienste der Gesundheit –Geschichte des Klinikums

Die Ursprünge

Bereits im 18. Jahrhundert existierte in der Knochenhaueruferstraße ein städtisches Krankenhaus. Dies wurde trotz eines Erweiterungsbaues im Jahr 1774 mit der Zeit zu klein. Deshalb erwarb die Stadt für 13.000 Reichstaler den "Wiehler‘schen Hof" in der damaligen Marstallstraße an der Stadtmauer. Das mit nur 1.000 Talern hergerichtete Gebäude wurde am 29. August 1817 als "Magdeburger Krankenanstalt Altstadt" feierlich eröffnet und nahm im ersten Jahr 80 stationäre Patienten auf.

1920 bereits 847 Betten

Wegen der rasanten Bevölkerungsentwicklung war das "Altstädtische" dem Bedarf bald nicht mehr gewachsen. Glücklicherweise hatte der Magistrat vorausschauend ein erweiterungsfähiges Gelände gewählt. Man kaufte Grundstücke dazu und schuf durch Neubauten bis 1920 Platz für 847 Betten. Diese Zahl wurde nach dem 2. Weltkrieg nie wieder erreicht. 1927 wurden hier insgesamt 7.273 Patienten stationär behandelt.

Magdeburg schreibt Hygiene-Geschichte

Bereits 1863 entstand im Mittelgebäude ein Operationssaal mit Glasausbau und abwaschbaren Oberflächen. Dieser war in seiner Art mustergültig und wahrscheinlich der erste in Europa. Viele in- und ausländische Chirurgen besichtigen den Operationssaal. Er war bis 2003 in Betrieb.
Im 2. Weltkrieg wurde das Krankenhaus Altstadt stark zerstört, Operationen waren nur im Luftschutzbunker möglich und lediglich 19 Betten konnten noch belegt werden.

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Standort Altstadt
vor dem 2. Weltkrieg
Standort Altstadt
vor dem 2. Weltkrieg
1945
1945
Heute
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