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Erkrankungen der weiblichen Brust

Wir sind für eine umfassende, interdisziplinäre Diagnostik mit Radiologie, Pathologie, Strahlenklinik und Onkologie sowie die Therapie der Mammakarzinome zuständig.

Im Rahmen der präoperativen Diagnostik mit den Möglichkeiten von Sonographie, Mammographie und MRT in der Abteilung für Röntgendiagnostik des Hauses sind Stanzbiopsien, präoperative Markierungen und genaue Größenbestimmung von Tumoren bzw. Verlaufskontrollen in kürzester Zeit möglich. Durch die zusätzliche MRT-Untersuchung können selbst kleinste Zweittumoren mit großer Sicherheit bereits vor der Operation ausgeschlossen werden.

Beim Mammakarzinom ist das Ziel, mindestens 60 % brusterhaltend mit einer notwendigen Nachbestrahlung zu operieren. Bei einer Abnahme der Brust bieten wir der Patientin eine sofortige oder spätere Rekonstruktion der Brust an. Wir bevorzugen die Brustrekonstruktion mit einem Latissimus Dorsi-Lappen (körpereigenes Muskelhautfettgewebe) ggf. in Kombination mit einer Endoprothese (Silikon-Implantat) oder einem freien Transplantat von der Bauchdecke (DIEP-Lappen). Nach der Operation erfolgt eine interdisziplinäre Tumorkonferenz. Dabei werden Chemotherapie und/oder Strahlentherapie festgelegt.

Alle in der Klinik operierten Patientinnen werden in der Mammasprechstunde weiterbetreut.

Aufgrund der Spezialisierung der Klinik werden auch Brusttumoren bei Männern operiert. Hier erfolgt die Unterbringung der Patienten auf einer chirurgischen Männerstation.

In der Abteilung für Senologie führen wir seit vielen Jahren kosmetische Operationen der Brust wie Brustvergrößerung, Brustverkleinerung und den Brustwiederaufbau nach einer Krebsoperation durch.

Brustzentrum

Wir sind zertifiziertes Brustzentrum.

Seit Juli 2004 ist unsere Klinik von der VdAK (Verband der Angestelltenkrankenkassen) für das Disease-Management (DMP) Brustkrebs bestätigt.

Zentraler Bestandteil des Programms ist die Zusammenarbeit und der fachliche Austausch des Krankenhauses mit den niedergelassenen Fachärzten, wie z.B. Onkologen, Strahlentherapeuten und Ärzten für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Wir erfüllen die Anforderungen der Europäischen Gesellschaft für Brustheilkunde (EUSOMA).

In wöchentlichen Tumorkonferenzen im Brustzentrum werden alle Fälle besprochen und die Therapien festgelegt.

Bei adjuvanten bzw. neoadjuvanten Therapiekonzepten wird das Einbringen der Patientin in aktuelle Studien zur Festigung der evidenzbasierten Medizin angestrebt.

Für mehr Informationen, Angaben zu Sprechstunden und der Tumorkonferenz klicken Sie bitte hier.

Kontakt

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frau Ines Vietmeyer
Chefsekretärin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

0391 79136010391 7913603

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