da Vinci® System Roboter-assistierte minimal-invasive Operationstechnik

High Tech jetzt auch in Sachsen-Anhalt angekommen!

Seit Dezember 2011 bieten wir unseren Patienten ein neues Operationsverfahren an, die Roboter-assistierte, minimal-invasive Operationstechnik mit dem „da Vinci® 4-Arm-Si-HD-System“. Diese modernste Technik der minimalinvasiven Chirurgie/Schlüsselloch-Chirurgie findet im KLINIKUM MAGDEBURG, als erstes nicht-universitäres und als 5. Krankenhaus in den neuen Bundesländern Anwendung.

Zum „da Vinci® 4-Arm-Si-HD-System“ gehört ein dreiteiliges Equipment:

  1. ein Video-Turm
    - mit high definition Si-HD-Technik, die hochauflösende Bildqualität auf dem Monitor bietet
  2. eine Operationskonsole
  3. ein Patientenwagen
    - ein hochtechnilogisiertes 4-armiges (einem Industrie-Roboter ähnliches) Gerät, welches spezielle laparoskopische Instrumente präzise steuert.

Diese Spezial-Instrumente weisen jeweils 7 Bewegungsgrade auf und sind damit den herkömmlichen laparoskopischen Instrumenten mit 4 Freiheitsgraden weit überlegen. Ferner verwendet das da Vinci®-System eine Doppellinsen-Optik, die ein räumliches Sehen für den Operateur ermöglicht: also eine drei-dimensionale Sicht!
Die Kamera-Technik verfügt über eine 10 fache Vergrößerungsmöglichkeit des Operationsfeldes, mit der eine deutlich detaillegetreuere Sicht auf feinste - zu erhaltende - anatomische Strukturen erzielt werden kann.

Um die Sichtmöglichkeit auf das Operationsgebiet noch weiter zu verbessern, kann man außerdem zwischen einer 0°-Optik und einer 30°-Optik wechseln, dies bedeutet einen Blickwinkel von 30 Grad nach unten oder oben.

Der Patientenwagen mit seinen 4 Armen - gemeinhin als Roboter bezeichnet - wird vom Operateur über sogeannte Joysticks gesteuert. Die Roboterarme können hierbei 3 verschiendene Spezial-Instrumente so präzise einsetzen, dass millimetergenau ohne „Handzittern“ operiert werden kann.

Die Operationseinheit, der sogannte „Roboter“ führt also keine einzige Bewegung selbstständig aus, er wird allein vom Operateur gesteuert. Deshalb verdient dieses System den Namen Roboter eigentlich nicht, denn ein Roboter im herkömmlichen Sinne führt ihm zuvor programmierte Bewegungen selbständig aus, was für das da Vinci®-System nicht zutrifft. Der Operateur wird also nicht durch einen „Roboter“ ersetzt werden können.
Es ist immer noch die handwerkliche Kunst des Operateurs mitsamt seiner operativen Expertise gefragt. Dieses handwerkliche Können und Geschick - ursprünglich als ärztliche Kunst bezeichnet - wird beim da Vinci®-System durch technische Unterstützung gesteigert und verfeinert.

Die Vorteile gegenüber offenen Operationen für den Patienten sind:

  • signifikant weniger Schmerzen
  • schnellere Wiederaufnahme der Alltagstätigkeiten
  • schnellere Rekonvaleszenz / kürzerer Krankenhausaufenthalt
  • geringerer Blutverlust, weniger Wundheilungsstörungen
  • Verbesserung der Rate an Frühkontinenz und Verringerung der Rate an Harninkontinenz

 

Was kann mit dem da Vinci -urologischerseits- operiert werden?

  • Radikal-Operationen der Prostata (bei Krebsnachweis)
  • Nierentumor-Resektionen (bei lokal begrenztem Nierenkrebs)
  • Nierenentfernungen (incl. Harnleiterentfernungen)
  • Nierenbecken-Plastiken
  • Blasendivertikelabtragungen
  • Kolpususpensions-Plastiken / Sakrokolpopexie

Die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie führt regelmäßig Operationen mit dem da Vinci System durch?

da Vinci® System Roboter-assistierte minimal-invasive Operationstechnik

High Tech jetzt auch in Sachsen-Anhalt angekommen!

Seit Dezember 2011 können wir als einzige Klinik in Sachsen- Anhalt unseren Patienten ein neues Operationsverfahren anbieten: die neueste Technik der minimalinvasiven Chirurgie / Schlüsselloch-Chirurgie nämlich die Roboter-assistierte minimal-invasive Operationstechnik mit dem da Vinci® 4 Arm HDi System.

Das Klinikum Magdeburg ist das erste nicht-universitäre Krankenhaus und eines von 5 Krankenhäusern in den neuen Bundesländern, welches eine solche High Tech-Anschaffung realisiert hat.

Was ist das, dieses da Vinci System?

Das da Vinci 4 Arm HDi System besteht aus drei Modulen:

Einem Video-Turm (mit high definition HD-Technik = hochauflösende Bildqualität auf dem Monitor), einer sogenannten Operationskonsole und einem Patientenwagen. Letzterer ist ein hochtechnologisiertes 4 armiges (einem Industrie-Roboter ähnliches) Gerät, welches laparoskopische Instrumente - jedoch speziell für dieses System entwickelte Instrumente- präzise steuert. Diese Spezial-Instrumente weisen jeweils 7 Bewegungsgrade auf und sind damit den herkömmlichen laparoskopischen Instrumenten mit 4 Freiheitsgraden weit überlegen.

Ferner verwendet das da Vinci® System eine Doppellinsen-Optik, die ein räumliches Sehen für den Operateur ermöglicht: (also eine drei-dimensionale Sicht generiert!)

Außerdem weist diese Kamera-Technik eine bis zu 4 fache Vergrößerungsmöglichkeit des Operationsfeldes auf, mit der wir eine deutlich detailgetreuere Sicht auf feinste -zu erhaltende- anatomische Strukturen erzielen kann. Des Weiteren kann man zwischen einer 0°-Optik und einer 30°-Optik wechseln (bedeutet einen Blickwinkel von 30° nach unten oder nach oben), um die Sichtmöglichkeiten auf das Operationsgebiet noch zu verbessern.

Der Patientenwagen mit seinen 4 Armen (gemeinhin als Roboter bezeichnet) wird von dem Operateur gesteuert. Dieser setzt sich bequem an die Operationskonsole, greift mit beiden Händen sogenannte Joysticks und steuert darüber die Roboterarme (insgesamt 3 verschiedene Instrumente) und übernimmt dabei die Steuerung der Kamera (z.B. Zoom, Blickrichtung, Abstand zum Operationsfeld usw.).

Die „Roboter-Arme“ des Patienten-Wagens steuern dabei die Spezial-Instrumente so präzise, dass ein mögliches Zittern entfällt. Der „Roboter“ führt also keine einzige Bewegung selbstständig aus, er wird einzig und alleine vom Operateur selbst gesteuert.

Eigentlich verdient daher dieses System den Namen Roboter nicht, denn ein Roboter im herkömmlichen Sinne führt ihm zuvor programmierte Bewegungen selbständig aus, was aber beim da Vinci® System nicht zutrifft. Der Operateur wird also nicht/ niemals durch eine solchen „Roboter“ ersetzt werden können.

Es ist immer noch die handwerkliche Kunst des Operateurs (mitsamt seiner operativen Expertise) gefragt. Dieses handwerkliche Können und Geschick (ursprünglich als ärztliche Kunst bezeichnet) wird beim da Vinci®-System nicht ersetzt sondern -im Gegenteil- durch technische Unterstützung gesteigert und verfeinert.

Das da Vinci® System vereint alle Vorzüge des offenen Operierens mit der Technik der laparoskopischen Chirurgie (kleinste Schnitte, minimale Verletzung des Körpers)

Das da Vinci® System (also die sogenannten Roboter-assistierten Operationstechniken) ermöglicht dem Operateur noch nie dagewesene Möglichkeiten und Sichten auf anatomische Strukturen, wovon in erster Linie der Patient profitiert.

Die Vorteile gegenüber offenen Operationen für den Patienten sind:

  • signifikant weniger Schmerzen
  • schnellere Wiederaufnahme der Alltagstätigkeiten/ schnellere Rekonvaleszenz
  • kürzerer Krankenhausaufenthalt
  • geringerer Blutverlust, weniger Wundheilungsstörungen
  • präziseres Arbeiten für den Operateur möglich > Nerven schonendes Operieren
  • Verbesserung der Rate an Frühkontinenz und Verringerung der Rate an Harninkontinenz

 

Was kann mit dem da Vinci -urologischerseits- operiert werden?

  • Radikal-Operationen der Prostata (bei Krebsnachweis)
  • Nierentumor-Resektionen (bei lokal begrenztem Nierenkrebs)
  • Nierenentfernungen (incl. Harnleiterentfernungen)
  • Nierenbecken-Plastiken
  • Blasendivertikelabtragungen
  • Kolpususpensions-Plastiken / Sakrokolpopexie

Informationen über das da Vinci® System können Sie hier herunterladen.

daVinci.pdf