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Erkrankungen der Gallenblase und Gallenwege

Gallenblasenentfernung

Das Gallensteinleiden ist nach der Blinddarmentzündung die häufigste chirurgisch zu behandelnde Erkrankung des Bauches.
Rund 15 - 20 Prozent aller Menschen um das 50'zigste Lebensjahr sind "Gallensteinträger", 2 - 3 mal mehr Frauen als Männer sind betroffen. Mit zunehmendem Alter nehmen auch die Komplikationen des Steinleidens zu.

Die Steinentstehung hat viele Ursachen 

  • eine Veränderung im Mischungsverhältnis der Gallebestandteile (u.a. Gallensäuren und Cholesterin) 
  • Abflussbehinderung der Gallenwege (z. B. Entzündung)  
  • Persönliche Faktoren können sein: 
    • fettreiche hochkalorische Kost
    • hohes Körpergewicht
    • Gallensteinerkrankungen in der Familie
    • Störungen im Östrogenstoffwechsel

Symptome

Die Symptome können vielgestaltig und manchmal recht unspezifisch sein. Nicht jeder Steinträger hat kolikartige Beschwerden, Völlegefühl oder Unverträglichkeit fetthaltiger Speisen. Gelegentlich sind dumpfe rechtsseitige Oberbauchschmerzen zu spüren.

Diagnostik

  • Sonographie (Ultraschalluntersuchung) 
  • CT (Computer-Tomografie) oder MRT (Magnetresonanz-Tomografie) nur selten bei unklaren Beschwerden oder Verdacht auf Steine im großen Gallengang 
  • Magenspiegelung (Gastroskopie) - ist keine Pflicht, aber empfohlen um eine Magenerkrankung als häufigste andere Ursache ähnlicher Beschwerden auszuschließen 

Therapie im Klinikum Magdeburg 

Als Operationsverfahren mit der geringsten Patientenbelastung und dem höchsten Patientenkomfort hat sich die Entfernung mittels Bauchspiegelung bewährt. In der Regel können die Patienten bereits 48 h nach der Operation die Klinik verlassen. Nur in seltenen Fällen - z.B. wenn schwerste Entzündungen vorliegen oder vorausgegangen sind oder wenn der Verdacht auf ein Geschwulstleiden bestehen - ist das offene Schnittverfahren angezeigt.

 

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Kontakt

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Frau Beate Severin
Chefsekretärin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

0391 79142010391 7914203

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