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Suchttherapie

stationärer Bereich mit regulär 18 Betten und 15 tagesklinischen Plätzen

Auf der Station ist eine sog. qualifizierte Entgiftungsbehandlung vorrangig alkoholabhängiger Patienten, aber auch von Patienten mit einer Abhängigkeit von „weichen“ Drogen (Cannabis, Amphetamine, Pilze, Cocain) oder Medikamente (Analgetika, Benzodiazepine) möglich. Patienten mit intravenösem Heroingebrauch bzw. -abhängigkeit werden von dem suchttherapeutischen Behandlungsteam auf der akutpsychiatrischen Station behandelt. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer länger gehenden Regelbehandlung für schwer- oder mehrfacherkrankte Abhängige (sog. S4-Behandlung).

Die Mitarbeiter der suchttherapeutischen Station sind mit den Besonderheiten der Behandlung Suchtkranker vertraut und bieten ein spezifisches Behandlungskonzept an. Die Zuweisung der Patienten erfolgt - wie für die anderen Bereiche bereits aufgeführt - als Selbstvorstellung in der Notfallambulanz oder elektiv als Voranmeldung motivierter Patienten. Bei Bedarf können kurzfristig Zusatzbetten aufgestellt werden.

Bei ausreichender Stabilität kann eine Weiterbehandlung im tagesklinischen Setting vorgenommen werden, wo Patienten aber auch direkt aufgenommen werden können. Gründe für die Notwendigkeit einer teilstationären suchttherapeutischen Behandlung sind unter anderem die Art und Schwere der Erkrankung, relevante psychiatrische und/oder somatische Komorbidität (z.B. Doppeldiagnosen), die Notwendigkeit einer komplexer Diagnostik inklusive einer erforderlichen Verhaltensbeobachtung (z.B. Persönlichkeitsstörungen), fehlende Krankheitseinsicht, erhebliche Beeinträchtigung der Alltagsbewältigung, aber auch eine krankheitsbedingte fehlende ambulante Therapiefähigkeit (z.B. bei anhaltendem Suchtdruck oder kognitiven Beeinträchtigungen), eine fehlende Besserung trotz ambulanter psychiatrischer und/oder psychotherapeutischer Behandlung, Gefahr der (weiteren) Chronifizierung sowie die Notwendigkeit multimodaler, berufsgruppenübergreifender Leistungen mit täglicher ärztlicher Visite.  

Für Betroffene und Angehörige werden über die PIA Nachsorgegruppen vorgehalten. Ein Hometreatment-Angebot für suchttherapeutische Wohneinrichtungen ist in Planung.

Therapieangebote

  • Gruppen- & Einzeltherapie 
  • Motivationstherapie
  • Ergo-, Musik- und Kunsttherapie
  • Sport- & Bewegungstherapie 
  • Entspannungstraining und Akupunktur
  • Achtsamkeitstraining 
  • Gartentherapie 
  • Lebenspraktisches Training 
  • Informationsgruppen 
  • soziales Kompetenztraining 
  • Angehörigengespräche
  • Vorstellung von Selbsthilfegruppen
  • Kooperationen mit Beratungsstellen 
  • Vermittlung in Entwöhnungstherapien 
  • Sozialarbeit

 

Kontakt

Psychatrie und Psychotherapie

Frau Ute Reppin
Chefsekretärin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

0391 79134010391 7913403

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