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Alles andere als Routine – Was eine Notaufnahme mit einem Boxenstopp verbindet?

07.06.2023

„Das Arbeiten in einem Schockraum der Notaufnahme ist wie auf einer Rennstrecke – wie bei einem Boxenstopp: Jeder hat seine Checks, lässt den Rest wissen, was los ist. Und dann kann man zum Beispiel weiter ins CT oder in den OP fahren“, sagt Dr. Stephan Singöhl, Chefarzt der Klinik für Notfallmedizin im Klinikum Magdeburg. Manchmal sei es sehr ruhig. Ein anderes Mal kommen dann gleich zwei Patientinnen und Patienten auf einmal, bei denen schnelles Handeln wichtig ist.
Davon dürfe man sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, auch dann nicht, wenn die Notaufnahme insgesamt sehr voll sei, so Dr. Singöhl. „Ich sage dann: Stopp. Guckt euch alle genau an. Einige davon kommen gut klar mit ein wenig Wartezeit. Bei anderen ist es deutlich dringender. Die müssen wir herauspicken.“
Auch ihm sei es am Anfang seiner Karriere nicht leichtgefallen, entspannt zu bleiben. „Ich habe schon hin und wieder geschwitzt, wenn es hektisch wurde. Das ist ganz normal – Ruhe muss man sich antrainieren, die kommt nicht automatisch, sondern mit der Zeit.“ Wenn man das einmal verstanden habe, sei es der tollste Job der Welt.
„Viele mögen ja die Routine. Für mich ist das nichts. Und wir haben hier jede Menge Abwechslung“, so Dr. Singöhl. „Es ist gar kein Problem, wenn ein Mitarbeiter mal aus der Notaufnahme rauskommen will, um zum Beispiel bei einem Notarzt mitzufahren und Einsätze mitzuerleben. Oder wenn jemand lieber für eine Weile auf der Beobachtungsstation arbeiten möchte – das ist alles möglich und wir geben unser Bestes, um alle Wünsche zu berücksichtigen.“

Weitere Informationen von der Klinik für Notfallmedizin erhalten Sie hier.

 

 

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