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Spatenstich & Fördermittel: Ministerpräsident Schulze lobt Mitarbeitende des Klinikums

48 Millionen für neue Notaufnahme und Infektionsabteilung

28.08.2026

Der erste Spatenstich ist gesetzt, die Fördersumme offiziell übergeben: Heute gab es für das Klinikum Magdeburg aus den Händen von Ministerpräsident Sven Schulze und Ministerin Petra Grimm-Benne sowie im Beisein von Oberbürgermeisterin Simone Borris einen Förderbescheid über insgesamt 48 Millionen Euro. Die Summe fließt in den Neubau der Zentralen Notaufnahme, die seit Jahren bereits dringend erweitert werden muss. Denn 2001 waren die Räumlichkeiten für 19.000 Patienten pro Jahr ausgelegt. Inzwischen behandelt das Klinikum Magdeburg dort über 75.000 Patienten. Tendenz steigend.

„Wenn man für so viele Patienten zuständig ist, dann braucht man auch vernünftigen Räume und Ausrüstung“, sagte Schulze in seinem Grußwort. Er versprach, die Krankenhauslandschaft im gesamten Land in den nächsten Jahren so auszurichten, dass die Menschen ihre Versorgung erhalten. In diesem Zusammenhang dankte er den Mitarbeitenden des Klinikums und betonte, dass dieser Dank sowohl denen gelte, die hier geboren und aufgewachsen seien, als auch die, die aus dem Ausland hingezogen seien und hier arbeiten.

Ministerin Grimm-Benne erinnerte in ihrem Grußwort an die Zeit nach dem Attentat 2024, als sie mit Oberbürgermeisterin Simone Borris im Haus war, um dem Personal des Klinikums zu danken. Sie habe sich damals schon die Notaufnahme angeschaut und war überzeugt, dass hier eine Erweiterung nötig sei. „Ihr habt es hinbekommen, dass sich das Krankenhaus Olvenstedt, wie es ja landläufig heißt, positiv entwickelt. Und ich glaube, wir haben es verdient, dass wir jetzt diese Summe bekommen“, sagte dann auch - an die Mitarbeitenden gerichtet - Simone Borris, die ja nicht nur Oberbürgermeisterin, sondern auch Aufsichtsratschefin des Klinikums ist.

Aus der Führung des Hauses lobten sowohl Geschäftsführer Willi Lamp als auch der ärztliche Direktor Prof. Dr. Jörg Franke die Möglichkeit, dass bei der Planung des neuen Gebäudes Idealbedingungen für die Arbeit darin umgesetzt werden konnten. Besonders hervorgehoben wurde dabei u.a. die Arbeit von Steffan Hildebrandt, unserem technischen Leiter im Klinikum. Das Geld für das Großprojekt stammt aus Landes- und Bundesmitteln. In dem Neubau wird nicht nur die Notaufnahme untergebracht sein, sondern auch eine Infektionsabteilung sowie eine Beobachtungsstation. Gerade die Corona-Zeit habe gezeigt, wie wichtig moderne Räumlichkeiten sind, die isoliert werden können, so Lamp.

Das neue Gebäude wird auf einem Gelände hinter der heutigen Notaufnahme errichtet. Dort fand dann auch symbolisch der Spatenstich statt. Und zwar nicht nur mit den Gästen aus der Politik, sondern danach auch mit Mitarbeitenden aus der ZNA.

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